1. Geschichte und Gründung:
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(Quelle AFP) |
Die Idee zur Gründung von AIED wurde anlässlich der 56. Sitzung der Menschenrechtskommission (April 2000 in Genf/Schweiz) geboren im Verlauf verschiedener Kontakte und Begegnungen mit Menschen, die sich mit den Problemen von Kindersoldaten beschäftigen (Repräsentanten der Agenturen der Vereinten Nationen, Nichtstaatlicher Organisationen, betroffener Länder u. a.) Die Gründung erfolgte am 13. Juni 2000. Sie wurde im Journal Officiel de la République Française – Lois et Décrets vom 8. Juli 2000 veröffentlicht.
2. Organisation:
Die Organe der AIED sind die Generalversammlung und der Vorstand.
Seine Arbeit wird unterstützt von einem Sekretariat und durch Repräsentanten in verschiedenen Ländern (Demokratische Republik Kongo, Belgien, Schweiz, Kanada u. a.)
3. Zielsetzungen:
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Mit Hilfe anderer, für die Aktionen geeigneter Partner (UNICEF, OMI …) die betroffenen Länder in ihren Bemühungen bei der Entwaffnung und Demobilisierung der Kindersoldaten zu unterstützen;
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aktiv Hilfe zu leisten bei der Rehabilitierung und Integration dieser Kinder in die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen der jeweiligen Länder;
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diese bei der Beschaffung der notwendigen finanziellen und materiellen Voraussetzungen zu unterstützen.
4. Fachliche Erfahrungen:
bei der
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Vermittlung von allgemeinen und gesellschaftlichen Grundkenntnissen in entsprechenden Zentren;
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Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Berufsbildenden Zentren;
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Einrichtung in einer für Entwicklung offenen Umgebung (Gemeinschaftsdörfer, genossenschaftlich organisierte Dörfer oder Pilotprojekte), nach Möglichkeit in ländlichen Gebieten;
- Organisation kultureller und sportlicher Aktivitäten;
- Rehabilitation (medizinische und psychiatrische Betreuung).
5. Strategie:
Es handelt sich um einen neuen, innovativen Ansatz, in dessen Mittelpunkt kurz- und mittelfristige Intensivkurse stehen (Allgemeinbildung, berufliche Bildung) mittels einer lern- und werkorientierten Pädagogik, ausgehend vom Prinzip des lebenslangen Lernens. Die Grundkurse dauern in der Regel fünf Monate, und zwar
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in Allgemeinbildung (Funktionelle Alphabetisation, allgemeine und gesellschaftliche Bildung, Sport und kulturelle Bildung) in den Allgemeinbildenden Zentren,
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in beruflicher Bildung in den Berufsbildenden Zentren bei gleichzeitiger Bildung dauerhafter Arbeitsgruppen von 10 – 15 Kindern mit dem Ziel der Entwicklung von Genossenschaftsdörfern.
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Einrichtung solcher Genossenschaftsdörfer und deren technische, materielle und moralische Unterstützung.
6. Spezifika:
« Stärkung des Solidaritätsgedankens und Unterstützung der Kooperation gehören zu den wichtigsten Zielsetzungen der AIED. »
- AIED ist grundsätzlich keine irgendwie konkurrierende, sondern eine offene Institution, stets bemüht um Ergänzung und für jegliche, an seiner Arbeit interessierte Partner offen;
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wir möchten solidarisch mit Partnern zusammenarbeiten und dabei unsere gegenseitigen Erfahrungen austauschen, konzertierte Aktionen durchführen und gemeinsam unsere Mittel und Möglichkeiten in den Dienst jener unterprivilegierten Kinder stellen, jenen Opfern des Wahnsinns Erwachsener;
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wir möchten auch unsererseits jegliche Initiative zu Gunsten der Rehabilitation und Wiedereingliederung dieser Kinder unterstützen.